Der Spielmannzug:

 

 

1921 gründete Fridolin Spitzmüller aus dem Hinterhambach den heutigen Spielmannszug. 1922 hatte der Pfeifer  und Trommlercorps  bei der Einweihung des Kriegerehrenmales auf dem Rathausplatz seinen ersten Auftritt.

In der Satzung von 1927 wurde festgelegt: "Der zur Zeit zehn Mann starke Trommler   und Pfeifercorps untersteht dem Tambourmajor. Derselbe untersteht den Befehlen des Hauptmanns." 1929 wird beschlossen, dass alle Spielleute weiße Hosen und zum Schutz der weißen Hosen des Trommlercorps " weiße Kniefelle" tragen.

Bis auf die typischen Schulterklappen entspricht die Uniform des Spielmannszuges der Talbauerntracht der Bürgerwehr. Die   Tradition, den Tambourmajor zu stellen, bleibt bisher in der Familie Spitzmüller. Nach Fridolin und Friedrich Spitzmüller  wurde der  Spielmannszug  in dritter Generation von Erwin Spitzmüller geleitet. Ab dem Sommer 2001 stand Ludwig Walter als Tambourmajor dem Spielmannszug  vor. Nach seinem Ausscheiden übernahm Josef  Roth die Leitung der Heute 15 Spielleute.

                                                                                                                 

Höhepunkte waren die Teilnahme am Rosenmontagszug in Köln, sowie beim Festzug zum Jubiläum des Cannstatter Wasen. Mehrfach wurde der große Zapfenstreich aufgeführt und 1982 wurde auf  Initiative von Erwin Spitzmüller erstmals in Unterharmersbach das Kritikspielen der Spielmannszüge der badisch hessischen Bürgerwehren durchgeführt.